Gemeinsame Mahlzeiten

Eine entspannte, familiäre, persönliche Atmosphäre ist den Gruppen in unseren Waldorfkindergärten ganz besonders wichtig.

Bei den Elementen des Tageslaufes, die von den Erzieherinnen und Erziehern geführt und angeleitet werden, also auch bei den gemeinsamen Mahlzeiten, wird das sehr deutlich. Sorgfältig und liebevoll gedeckte Tische, wertvolles, ansprechendes Geschirr und natürlich ein leckeres, kindgerechtes Nahrungsangebot aus überwiegend ökologisch erzeugten Lebensmitteln sind bei uns täglich selbstverständliche Voraussetzung für eine gemütliche Tischrunde.

Das Vollwert-Mittagessen für die Kinder wird täglich aus frischen Bio-Zutaten in der Küche des Kindergartens fachgerecht durch eine Köchin hergestellt. Hier wird nicht nur Hunger und Durst gestillt, es geht gerade auch um die gegenseitige Wahrnehmung und Kommunikation. Ein Tischspruch vor dem gemeinsamen Beginn, eventuell das Anzünden einer Kerze, unterstreichen diesen herausgehobenen Charakter des Zusammenseins und fördern den Appetit der Kinder wie auch die Bekömmlichkeit der Speisen.

Die Kinder lernen bei einer gemeinsamen Mahlzeit auch viel über Hygiene (Händewaschen), Orientierung im Raum (Platzsuche), soziale Rücksichtnahme (Warten auf andere, Sauberkeit, Ausreden lassen, sitzen bleiben), motorische Geschicklichkeit (sachgemäßen Umgang mit Geschirr und Besteck) und Mehr. Wichtig ist in unseren Einrichtungen auch, dass die gemeinsamen Mahlzeiten gute Gewohnheiten schaffen und festigen. Dies wirkt der Gefahr von späteren Essstörungen und Süchten entgegen.

Konzept

Die Pädagogik

Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfpädagogik, hat uns in seinen Ausführungen zum Menschenbild aus Sicht der Anthroposophie ein umfassendes Werk hinterlassen, das die Grundlage unserer Arbeit im Kindergarten bildet.

Ernährung

Gemeinsame Mahlzeiten – Eine entspannte, familiäre, persönliche Atmosphäre ist den Gruppen in unseren Waldorfkindergärten ganz besonders wichtig.

Was ist Eurythmie

Entstehung und Entwicklung der Eurythmie – Inmitten einer Zeit des geistesgeschichtlichen Umbruchs im Jahre 1912 schuf Rudolf Steiner eine neue Bewegungskunst, die Eurythmie, die als sichtbarer Gesang, sichtbare Sprache verstanden und entwickelt wurde.

Freispiel

Für die erste Freispielphase im Gruppenraum bieten wir den Kindern viele verschiedenartige Spielbereiche an, um ihren jeweiligen Grundbedürfnissen und Spielinteressen entgegen zu kommen:

Garten und Wald

Kinder lieben es, draußen zu sein und zu spielen, herumzutollen und die Geheimnisse der Erde zu erforschen, zu bauen und die Erde und den Sand zu bearbeiten.

Kunst im Kindergarten

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.`` - Pablo Picasso -

Märchenkreis

Um einen gesunden Rhythmus leben zu können, muss dieser Zeit nun eine Zeit des Einatmens folgen. Dies ist mit dem Märchenkreis gegeben: Die Kinder sitzen ca. 15 Minuten still und lauschen einer Geschichte.

Morgenkreis

Zum Morgenkreis sammelt die Erzieherin bzw. der Erzieher die Kinder mit einem Lied um sich. Dann werden der Jahres- oder Festeszeit entsprechende rhythmische Reime, Sing- und Klangspiele in bewegte Formen gebracht.

Sinnespflege

Unsere Sinne sind die Tore zur Welt. Sie vermitteln uns alle Eindrücke, die wir benötigen, um unsere Umgebung und uns selber in ihr wahrzunehmen.

Struktur der alltäglichen Arbeit

Das kleine Kind benötigt für eine ungestörte Entwicklung Sicherheit im Alltäglichen. Nur, wenn es dort Kontinuität erlebt, kann es sich entspannt seinem Tun hingeben.

Aktivitäten

Neben den christlichen Jahresfesten, die im Kindergarten gefeiert werden, gibt es weitere „besondere“ Tage, die zum Leben der Kindergartengemeinschaft gehören.